Bericht über den Ausflug an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung


Am Montag, dem 22. Januar 2018, führte Frau Lieberg mit der 10 G der Seeschule Rangsdorf eine Geografie Exkursion an die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde durch.

Die Klasse traf sich um 8:15 Uhr am Rangsdorfer Bahnhof auf dem Gleis 1, um dann gemeinsam nach Eberswalde zu fahren. Zur Unterstützung kam noch eine zweite Lehrerin, Frau Dr. Petschan mit. Als wir nach zwei Stunden Bahnfahrt und dreimaligem Umsteigen an der Hochschule ankamen, erwartete uns Frau Prof. Dr. Uta Steinhardt. Nach der Begrüßung und Einführung hielt sie einen Vortrag über „Klima. Wüste. Brandenburg?“ 

Zuerst wurde die Frage „Was erwartet uns?“ erörtert. Anschließend stellte sie Lösungs- und Anpassungsmöglichkeiten zu den davor aufgezeigten Problematiken vor. Dabei ging sie explizit auf die Themen Landwirtschaft, Tourismus, Naturschutz, Wald- und Forstwirtschaft, Regionalplanung und Wasserwirtschaft in Brandenburg ein. Danach zeigte sie noch einen Film, den Studenten* zur Aufklärung über das Thema Regionale Anpassung an den Klimawandel fertiggestellt hatten.

Als Frau Prof. Dr. Uta Steinhardt ihren Vortrag beendete, war es 11:20 Uhr und der nächste Vortrag von Herrn Henning Golüke über das Thema „Alltag und Klimawandel“ konnte beginnen. Der Klimamanager der Hochschule fragte uns, ob wir in unserer Schule Projekte hätten, die mit Klimawandel oder Ähnlichem zu tun hätten. Wir erklärten ihm, dass wir einen Schulgarten, einen Außenklassenraum aus Lehm sowie Schafe und Kaninchen hätten und schon zum zweiten Mal einen  Umwelttag durchgeführt hätten. Auf dem letzten Schulfest wurde durchgesetzt, dass nur Mehrweggeschirr nemutzt werden durfte. »Außerdem achtet unser Essensanbieter Luna auf Qualität und Tierschutz«, meinten wir. Nur zwei Mal in der Woche gäbe es Fleischgerichte und der Bioanteil der Gerichte sei nicht unerheblich. 

Anschließend haben wir über die jährliche, durchschnittliche C02-Emission der Deutschen, welcher ca. 11 Tonnen pro Einwohner beträgt und viel zu hoch ist und über das Ziel der Verbesserung gesprochen. Schließlich informierte uns Herr Golüke, dass sich die C02-Bilanz der Hochschule von 2013 bis 2017 deutlich verbessert hat. Durch die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage, den Einsatz von LED-Birnen oder das Bio Essen in der Mensa würde die Emission weiter sinken.

Ab 12:00 Uhr bekamen wir von von den Szudentinnen Frederike und Vera, eine Campusführung zur Bibliothek, einem Hörsaal und anderen Gebäuden. Zum Abschluss spielten wir ein informatives Spiel über die unterschiedlichen Richtungen der, in der Hochschule angebotenen Studiengänge. Um 13:00 Uhr aßen wir Mittag in der Mensa und fuhren um 13:50 Uhr wieder zum Rangsdorfer Bahnhof zurück, wo wir dann um 15:37 ausstiegen und uns verabschiedeten. 

Jonas Kleuß 10G
24. Januar 2018

*Die auf dieser Seite dominierenden männlichen Personenbezeichnungen dienen nur der besseren Lesbarkeit und gelten für beide Geschlechter!