Unsere Klassenfahrt nach Buckow

Montag
Montag morgen, am 12.10.15, sind wir zu unserer Klassenfahrt losgefahren. Um 10:00 Uhr fuhr der Bus von der Schule ab. Dort angekommen, packten wir unsere Sachen aus und gingen dann zum Mittag. Es gab Rosenkohlsuppe. Nach dem Essen wurden wir herumgeführt. Anschließend haben wir Matthias kennengelernt, unseren Projektleiter, und sind „geräuchert“ worden. Wir sind auch im Wald herumgepirscht. Als wir zurück kamen, gab es Abendbrot. Am Abend haben wir uns in den Zimmern aufgehalten. Jeder konnte tun was er wollte. Als letztes haben wir noch ein Lagerfeuer gemacht und Werwolf gespielt.
(Angelina)


Dienstag
Am frühen Morgen frühstückten wir zuerst und dann gingen wir zum Tipiedorf und wir sollten zu einem See gehen, um Frau Dahlitz zu finden, die sich dort versteckt hatte. Dabei war es wichtig, von der anderen Gruppe (wir waren in zwei Gruppen aufgeteilt) und von Frau Dahlitz nicht entdeckt zu werden.
    Wir sahen auf dem Weg durch den Wald Biberspuren. Das war sehr spannend und es gelang uns natürlich, nicht entdeckt zu werden. Herrn Thiels Gruppe hat auf jeden Fall gewonnen! Später wurden wir in 4 Gruppen aufgeteilt und sollten Holz und andere Materialien sammeln für ein loderndes Feuer, das nur mit einem einzigen Streichholz angehen sollte. Nach einer Pause haben wir dann einen Baum gefällt, der abgestorben war; im Tipiedorf haben wir ihn komplett zersägt für Feuerholz.
    Etwas später haben wir dann Stöcker spitz gemacht für leckeres Stockbrot und tollen Bratapfel. Den Bratapfel haben wir auch gegessen so konnten wir mit gefüllten Magen den Tag beenden.
(Tara)
 
Mittwoch
Am Mittwoch haben wir Materialien geschnitzt, die wir dann benutzt haben, um selber Feuer zu machen (Feuerbogen, Feuerbrett, Spindel und zum Schluss noch das Handstück). Nach der Mittagspause haben wir ein interessantes Spiel gespielt: Kienäpfelkacken – mehr brauche ich euch darüber nicht zu sagen. (:-))
    Gegen Nachmittag und Abend haben wir uns dann den Teig für‘s Stockbrot gemacht, (das Haus von Frau Dahlitz hatte den leckersten Teig gemacht) und dann über‘m Feuer gehärtet und es war sehr lecker. Wir machten dies im Tipi und dort spielten wir dann auch Werwolf.
    Am Abend haben wir noch eine Nachtwanderung gemacht. Frau Dahlitz hat uns angeführt und es sind alle wohlbehalten wieder in der Unterkunft angekommen. (Ben)


Donnerstag
Der vierte Tag unserer Klassenfahrt. Wir waren ganz gespannt was wir dann an diesem Tag machen würden. Wir standen ganz normal auf und haben gefrühstückt. Dann sind wir, wie jeden Tag, zum Tipi-Dorf gelaufen. Als wir angekommen waren, kam dann auch Matthias. Nach dem üblichen Räuchern und Klatschrhythmus hat Matthias gleich angefangen, uns zu zeigen, wie er mit dem Feuerbogen Feuer macht. Dann mussten wir selber ran und das war gar nicht so einfach. Wir haben die am Vortag geschnitzte Spindel an den Feuerbogen gespannt und hin und her gerieben und dadurch entstand eine kleine Glut.
    Nach dem Mittagessen konnten wir uns einige Stunden in den Häusern erholen. Wir haben Spiele wie Uno, Quartett oder Yogi oh gespielt. Dann war es Zeit, zum Tipi-Dorf zu gehen. Angekommen, hat Matthias uns schon das nächste gezeigt. Wir sollten uns aus dem gehackten Holz (wobei Herr Thiel leider Frau Dahlitz aus Versehen auf den Daumen gehauen hat (das stimmt meiner Meinung nach nicht /gez.: Die Red.)) von Mittwoch Holzschalen ausbrennen, indem wir eine heiße Glut auf markierten Stellen aufgelegt und gewartet haben, bis es ausgebrannt war. Matthias meinte wir würden später dran arbeiten und hat uns das nächste gezeigt. Alle die mit ihren Feuerbogen fertig waren, haben Stöcke genommen und zu Lanzen geschnitzt. Matthias hat uns ein neues Spiel erklärt. Jeder hatte eine Lanze und musste dann andere Leute mit der Lanze antippen. Dieses Spiel war eine Version von dem bekannten Fange-Spiel. Wer angetippt worden ist, musste sich hinsetzten. Aber wenn die Person, die dich angetippt hat auch angetippt war, durfte man aufstehen. Viele mussten ihre Lanze abgeben, weil sie zu unvorsichtig umgegangen sind, durften aber trotzdem weiter mitspielen. Die Lanzen mussten immer unterhalb der Hüfte bleiben.
    Dann gab es das wohl verdiente Abendessen. Herr Thiel hat uns gebeten einen Klatschrhythmus für Matthias auszudenken und einzuüben. Das hat nicht lange gedauert und war sehr schön. Nach einer kurzen Pause sind wir noch mal zum Tipi-Dorf gegangen und haben aus unseren inzwischen ausgekühlten Holzschalen das gebrannte Holz ausgekratzt, so dass wir danach daraus Tee trinken konnten. Das hat manchen ein bisschen verkohlt geschmeckt. Es war schon dunkel aber im Tipi war es warm und hell. Wir haben Matthias als Dankeschön für die tolle Zeit unseren Klatschrhythmus vorgeführt.
    Es war sehr spät und wir mussten ins Bett. Es war ein toller Tag und eine tolle Zeit.
(David)

*Die auf dieser Seite dominierenden männlichen Personenbezeichnungen dienen nur der besseren Lesbarkeit und gelten für beide Geschlechter!