Skireise 2012

Am Samstag den 11. Februar 2012 begann die Skireise der Seeschule Rangsdorf, um 07.15 Uhr an der Buswendeschleife in Rangsdorf.

Nachdem alle ihre Koffer verladen hatten  und jeder ein Platz im Bus gefunden hatte, wurde den Eltern zum Abschied gewunken und der Bus fuhr los. Wir  fuhren mit dem Bus über die A 9. Nach mehreren Stopps an Raststätten, Tankstellen und Fast Food Restaurants wie McDonalds oder Burger King hatten wir es endlich geschafft. Wir waren im verschneiten Obertauern angekommen. Dort luden unsere Koffer aus und stellten sie im Foyer ab. Da wir kurz nach 18 Uhr angekommen waren, aßen wir zu Abendbrot und brachten anschließend unsere Koffer in die Zimmer. Die Zimmer waren mit sechs oder acht Betten bestückt. Die Zimmeraufteilung wurde den Schülern selbst überlassen. 


Sonntag, der 12. Februar
Die erste  Nacht im neuen Bett war überstanden. Nach einer kurzen erfrischenden Dusche, ging es runter zum Frühstück. Alle hatten gute Laune und großen Hunger. Nachdem wir den Tagesablauf geklärt hatten, zogen wir uns unsere Ski- und Snowboardsachen an und trafen uns um Neun Uhr unten, vor der Hütte. Alle Schüler die keine eigenen Ski- oder Snowboardausrüstung besaßen, fuhren mit dem Bus zum Ski- und Snowboardverleih. Der Rest ging schon auf die Piste und absolvierte eine kleine Fahrprüfung, damit  die Lehrer die Fahrkünste jedes Einzelnen einschätzen konnten.    

Nachdem die ersten Schüler schon ein paar Mal den Idiotenhügel hinunter gefahren waren, trafen die ersten Schüler vom Ausflug vom Verleih ein. Kurz bevor die Uhr Zwölf  schlug, waren wir auch schon wieder alle pünktlich beim Mittagessen.     Nachdem wir gut genährt waren, erholten wir uns noch eine kurze Weile und dann ging es auch schon wieder weiter mit dem Skifahren.

Die Fortgeschritten Skifahrer fuhren gleich nach oben auf den Gipfel und die Anfänger Gruppen trainierten das Gleichgewicht und Kurven-Fahren auf dem Idiotenhügel. Jeder hatte seinen Spaß. Nach dem Ski- und Snowboardfahren kehrten wir zur Gottschallalm zurück. Nun hatten wir Zeit Duschen zu gehen um anschließend, wie frisch und ausgewechselt, zu dinieren.

Nach dem Abendessen fand für alle ein Seminar zum Thema FIS-Regel, Sicherheit auf der Piste und Erste Hilfe statt. In Gruppenarbeit machten wir uns mit den einzelnen Regeln und dem Verhalten auf der Piste vertraut. In der Hoffnung das Erlernte nicht anwenden zu müssen, beschäftigte wir uns dann noch mit Erste-Hilfe-Maßnahmen im Falle eines Unfalls. Unsere Freizeitbeschäftigung wurde uns selbst überlassen. Man konnte Tischtennis spielen, einen Spaziergang machen, in die Stadt gehe, aber auch im Zimmer bleiben um dort Musik zu hören und mit seinen Freunden abzuschalten.


Montag, der 13. Februar
Gegen 8.00 Uhr gab es Frühstück. Es gab Brötchen, Belag, Cornflakes, Kaffee, Tee oder Kakao. Die meisten von uns gönnten sich eine Schale Cornflakes und Kakao. Mit gesättigten Magen zogen wir uns unsere Ski- und Snowboardsachen an. Nachdem sich die Gruppen gefunden hatten, fuhren sie gemeinsam mit den Ski oder Snowboards zur Piste. Also nur wer das schon konnte, versteht sich. Die Snowboarder machten sich den Spaß und rutschten die Abfahrt auf ihren Snowboards herunter. Wer von weiter weg dieses Spektakel sah, dachte, dass sie Rodeln würden.

Max, Herr Wenzel und Herr Wall fuhren mit ihren Fortgeschrittenen-Ski-Gruppen verschiedene Pisten, mal eine schwarze, mal eine rote, mal eine blaue, lediglich der Spaßfaktor war entscheidend. Die Skianfängergruppe wurde von Frau Künnecke übernommen und Marlene brachten der Anfänger-Fortgeschrittenen-Gruppe soweit wie möglich etwas bei. Die Snowboarder fuhren mit Benni und Frau Dumke, wobei sie die Anfängersnowboarder unterrichtete.

Die Anfänger-Fortgeschrittenen-Gruppe durfte schon den Funpark hinunter fahren. Dieser bestand aus mehreren Rampen, welche natürlich von den Anfängern nicht befahren wurden. Nachmittags durfte dann die Anfängerfortgeschrittenengruppe mit der Gondel auf den Gipfel fahren. Doch die Fahrt, war nicht ohne, für die Skianfängerfortgeschrittenengruppe. Nachdem sie mit einem Viererlift zum Funpark gefahren sind, mussten sie diesen herunter fahren. Sie gelangten zu einer roten Piste. Einige waren ziemlich verunsichert, aber Marlene verweiste darauf, dass die Piste leicht zu fahren sei, wenn sie lediglich in die Knie gehen würden, so könnten sie ganz einfach durch die vielen Hügel hindurch fahren.  Fast alle schafften die Hinunterfahrt der Piste sturzfrei, lediglich eine Person fiel wie verhext in jeder Kurve zu Boden. Unten warteten bereits die Anderen aus der Gruppe. Nachdem auch der Letze an der Gondelstation angekommen war, konnten sie mit der Gondel nach oben, zum Gipfel fahren. Die Meisten, die von Beginn an gemeckert hatten „ich will endlich  auf den Gipfel“, bekamen als sie oben angelangt waren als erstes kalte Füße. Nach ein bisschen Überwindung fuhren sie dann aber trotzdem die Piste hinunter. Die Sicht war durch die einkehrende Dunkelheit und Schnee stark eingeschränkt.  Man konnte kaum einen entstandenen Schneehügel oder gar eine Eisfläche erkennen. Nachdem die Anfängerfortgeschrittenengruppe (AFG- Gruppe)  auf die Fortgeschrittenengruppe von Max traf, teilten sich auch schon wieder die Wege. Als die AFG-Gruppe wieder unten am Idiotenhügel angekommen war, war sie sichtlich erleichtert und auch etwas stolz auf sich. 

Nach den abendlichen Freizeit, gingen alle zu Bett, bis auf die 11 Klasse sowie Herr Wall, Marlene und Max. Sie gingen noch in die Stadt, etwas feiern.  Ein nettes Lokal, nicht weit entfernt von der Jugendherberge, lud zum geselligen Beisammensein und Tanzen ein.  

Dienstag, der  14. Februar
Es ist Valentinstag. Unglaublich wach und scheinbar ausgeschlafen kamen ein paar Leute, die am Abend zuvor Feiern waren, zum Frühstück. Andere sahen aber auch ziemlich fertig aus. Das Ski- und Snowboard fahren verlief wie an den Tagen zuvor. Erst ein kurzes Warm up, Einfahren und dann ging es los mit dem Skifahren. Mittags gab es wieder ein Drei Gänge Menü. Erst eine Suppe, dann etwas  wie beispielsweise  Schweinebraten und anschließend Eis oder Kompott. Die zweite Hälfte des Tages durfte in neu gemischten Gruppen gefahren werden. Als Abendprogramm konnte man eine Skishow besuchen gehen. Wer dabei war, kam begeistert zurück und schwärmte von den tollen Tricks, die gezeigt wurden.

Mittwoch, der 15. Februar
Es ist schlechtes Wetter in Obertauern. Es will gar nicht mehr aufhören zu schneien. Man kann nicht mal mehr 10 Meter weit sehen, geschweige denn -den sonst so gut zu erkennenden-  Gipfel sehen. Doch letztendlich ist es der starke Wind, der die meisten Lifte am fahren hindert. Die Klassenstufen 7 und 8 durften vormittags an den verbliebenden beiden Liften Ski-& Snowboard fahren. Die restlichen Klassenstufen hingegen, gingen in die Stadt. Nachmittags wechselte dies.

Donnerstag der 16. Februar
Es ist der letzte Tag.  Es wird noch einmal ordentlich ausgenutzt, dass man noch Fahren kann. Nach dem Mittagessen, mussten die Schüler der  Klasse 11 eine Fahrprüfung absolvieren. Entweder im Ski oder Snowboard fahren. Wer geliehene Ski oder  Snowboards besaß, musste nachmittags sein Equipment  zurück bringen.  Abends wurden die Koffer gepackt und die Zimmer bereits soweit wie möglich gesäubert, so dass am nächsten Morgen kaum noch etwas zu tun war. Wer alt genug war und noch einmal feiern gehen wollte, konnte das ein letztes Mal machen.

Freitag der  17. Februar
Heimreise. Alle wurden um 6.30 Uhr geweckt. Total ausgelaugt  und sichtlich erschöpft von der Skireise, stellte sich der ein oder andere unter die Dusche um wieder ein etwas klareren Kopf zu erhalten. Die letzten Sachen wie Handtücher, Kulturtaschen und Schlafsachen wurden verstaut. Und anschließend nach unten ins Foyer gebracht. Um 8 Uhr waren alle mehr oder wenig pünktlich am Frühstückstisch angelangt. Anschließend wurden die Gepäckstücke verladen. Bereits 20 Minuten vor 9 Uhr, warteten die meisten Schüler schon im Bus darauf, dass es endlich nach Hause ging. Es ist 5 Minuten nach 9 Uhr, der Bus fährt an und man kehrt der Jugendherberge den Rücken zu. Ein letzter Blick und die JHB ist hinter einer Kurve verschwunden. Nach etlichen Pausen kam  der Bus, nach einer  gut zehnstündigen Fahrt, zurück in Rangsdorf an.

Wer mehr über die Skifahrt erfahren möchte, was noch alles passiert es, kann die Teilnehmer der Skifahrt befragen, denn jeder hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen.
Text: Svenja Sohr Kl. 11 · Fotos: NN

*Die auf dieser Seite dominierenden männlichen Personenbezeichnungen dienen nur der besseren Lesbarkeit und gelten für beide Geschlechter!