De Albertha 2015

Montag, 14. September 2015
SE 3, wolkig mit Regen, 22 sm

Die Deutsche Bahn fuhr uns direkt von Rangsdorf nach Stralsund – welch ein Luxus! Um 11:35 Uhr kamen wir an. Anschließen sind wir mit dem Bus zum Hafen gefahren. Das Schiff lag ganz in der Nähe vom Ozeaneum. Als wir an der de Albertha ankamen wurde sie uns gezeigt und wir haben die Sicherheitsregeln besprochen. Am Nachmittag gegen 16:00 Uhr sind wir dann endlich Richtung Hiddensee losgesegelt. Später hat es heftig geregnet. Danach sind wir unter Deck, zu essen es gab Ravioli und Brot. Gegen 20:00 Uhr kamen wir bei heftigem Regen in Kloster an.
(Von: Ana, Ben und Justin)


Dienstag, 15. September 2015
S-SW 4-5, heiter bis wolkig, 33 sm

Um 8:30 Uhr haben wir gefrühstückt und sind dann zum Leuchtturm Dornbusch gelaufen. Von dort hatten wir einen tollen Blick über Hiddensee.
An Deck haben wir einen Plan gemacht, wer wo arbeitet. Wir haben alles fertig vorbereitet und sind dann Richtung Lome ausgelaufen. Es hat zwar den ganzen Tag nicht geregnet, doch der Wind war schon recht frisch.
(Von: Ana, Ben, Justin und Hendrike)


Mittwoch, 16. September    
S-SE 4-5, bedeckt, aber trocken, 44 sm

Schon der dritte Tag auf der Albertha und mittlerweile klappt das Meiste auch reibungslos – das Meiste …
Nachdem wir vormittags in Lohme abgelegt haben, machten wir uns auf den Weg nach Thiessow, wo wir 17:30 Uhr ankamen. Unterwegs begegneten wir noch dem Segelschulschiff „Mir“, das bei Binz vor Anker lag. Es war ein etwas stürmischer Tag und wir mussten sehr oft wenden, doch nach dem dritten Mal kam langsam eine Routine rein.


Donnerstag, 17.9.2015
S-SW 4-5, heute auch mit Sonnenschein und erst im Hafen Regen, 18 sm  
    
Vormittags hatten wir alle noch Gelegenheit, zum Strand zu laufen, wo einige mutige Seeschüler auch in’s Wasser sprangen.
Nachdem wegen des Markttages fast der gesamte Hafen zum Rummelplatz wurde, warfen wir gegen 11:00 Uhr dann endlich die Leinen los. Unser Ziel war Stahlbrode, das wir mit einigen Kreuzschlägen schon am Nachmittag erreichten.


Freitag, 18.9.2015
SW 5-6, herrlicher Sonnenschein, 12 sm

Heute begann der Tag um 7:30 Uhr mit einem frühen Frühstück mit Spiegelei und Joghurt satt.
Um 9:35 hieß es „Leinen los“, da die Rügendamm-Brücke in Stralsund um 12:20 Uhr passiert werden sollte. Bei ordentlichem Wind mussten wir zeitweise das Fahrwasser nach Stralsund aufkreuzen, was aber nach vier Tagen Übung super gut klappte. Selbst das AKT (Achterschiff-Kompetenz-Team) mit Hendrike, Ana und Nils fand sich immer pünktlich an der Großschotwinde zum Kurbeln ein. Und da wir so gut unterwegs waren, konnten wir vor der Brücke noch kurz ankern und die Kartoffelsuppe der Backschaft zu uns nehmen, bevor wir die Rügendammbrücke passierten und um 12:52 Uhr im Stadthafen wieder fest machten.
Hier mussten dann alle Segel „hafenfein“ gepackt werden, um der folgenden Crew ein ordentliches Schiff zu hinterlassen. Den Nachmittag verbrachten wir in der Bahn und ließen gemeinsam die 129 Seemeilen nochmals Revue passieren.

Mit an Bord waren:
Dick (Kapitän), Chris (ehemaliger Seeschüler und Bootsmann), Luise, Jakob, Johannes, Matthias, Uwe und Werner als Mitsegler und die Seeschulcrew: Ana, Hendrike, Mira, Markus, Timm, Sebastian, Nils-Peter, Jonas, Ben, Lenard, Dennis, Justin, Horst, Michael und Christoph.

*Die auf dieser Seite dominierenden männlichen Personenbezeichnungen dienen nur der besseren Lesbarkeit und gelten für beide Geschlechter!