Unser Paperboat-Projekt

Im September 2015 hat der WPTN-Kurs der Klasse 8o unter Leitung von Fr. Neumann mit dem Paperboat-Projekt angefangen. Zu Beginn haben wir 30g Knete bekommen und sollten ohne weitere Erfahrung versuchen, daraus ein schwimmendes Boot zu bauen. Wir beluden die Boote mit Centstücken und überlegten, wovon es abhängig ist, wieviel Last ein Boot tragen kann.


Nach diesem Versuch haben wir begonnen uns zu informieren. Zunächst mit einem Film („Warum Schiffe schwimmen“), später auch übers Internet. Nach dieser Wissensbereicherung haben wir das Experiment ein zweites Mal gestartet. Die Erkenntnisse waren, dass hohe Bordwände und große Auflagefläche der Schlüssel zum Erfolg waren. Außerdem hat das archimedische Prinzip eine große Rolle gespielt. Ein weiteres Experiment folgte. Diesmal haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1a/b hatten das Thema: „Schwimmen“. Im Experiment Schwimmen ging es darum eine Dose mit Sand soweit zu füllen, bis sie so weit untergeht, dass das Wasser gerade so nicht in die Dose kommt. Dadurch konnten wir die Verdrängung des Wassers in ml messen pro eingefüllte Menge an Sand. Gruppe 2 hatte das Thema: „Schweben-Sinken-Aufsteigen“. Diese Schüler hatten die Aufgabe, einen Korken soweit mit Draht zu umwickeln, dass er in Wasser und in Spiritus schwebt, sinkt oder aufsteigt. Zu unseren Experimenten haben wir Plakate angefertigt. Nach diesem letzten Schritt konnten wir mit dem Bau unserer Papierboote beginnen. Aus nur 10 g Papier und Kleber sollten schwimmtüchtige und belastbare Boote entstehen.

Am Anfang war es schwierig, doch dann wurde es immer einfacher. Allerdings mit dem Gedanken, dass wir die Tragkraft unserer Boote nicht vor dem Wettbewerb nicht testen konnten. Nach einigen Stunden Arbeit waren die Boote fertig.


Am 18. Januar 2016 war es soweit, der Wettbewerb konnte beginnen. Nun haben wir die Boote zu Wasser gelassen und mit Bleikugeln befüllt, bis das Boot untergeht. Anschließend haben wir die Kugeln gewogen. Zu unserer Verblüffung haben die Boote eine Beladung von 400g bis 800g Bleikugeln ausgehalten. Allerdings gab es auch andere Bewertungskategorien, wie z. B. Stabilität der Konstruktion, Design, Originalität des Namens, Schwimmfähigkeit ohne Beladung etc.

Mit der Notenvergabe und der Siegerehrung endete unser Paperboat–Projekt. Die Sieger erhielten einen 5€ - Gutschein für EDEKA.

Text: Merle & Til, Klasse 8o

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