Studienfahrt der Stufe 11 nach Madrid

14. bis 19. Oktober 2014

Tag 1: Dienstag
Wir trafen uns gegen 13:30 am Flughafen Berlin Schönfeld, um 16.05 sollte das Flugzeug nach Madrid starten. Alle freuten sich auf die Reise mit den Mitschülern und waren aufgeregt, wie sie werden würde. Wir flogen ca. dreieinhalb Stunden und landeten gegen halb acht in Madrid. Vom Flughafen ging es weiter mit der U-Bahn zum Hotel. Dort checkten wir ein und gingen anschließend in ein zum Hotel gehörendes Restaurant essen. Wir hatten ein Menü, was unseren Erwartungen nicht wirklich entsprach. Da es schon sehr spät war, gingen wir sofort auf unsere Zimmer und machten uns bettfertig.

Tag 2: Mittwoch
Früh Aufstehen war angesagt, denn nach dem Frühstück stand eine Stadtführung auf der Tagesordnung. Die Stadtführung begann am Plaza Mayor, wo wir unseren Stadtführer Edward trafen. Er war ein junger, irischer Mann, sehr sympathisch und er erklärte uns alles auf Englisch. Der Platz ist mit vier- geschossigen Häusern umbaut und in der Mitte steht eine Reiterstatue. Der Reiter stellt Philipp den Dritten dar (1578-1621). Edward erklärte uns viel über die Geschichte der Stadt und machte mit uns ein kleines Rollenspiel, mit dem er uns die Geschichte Madrids veranschaulichte. Er benutzte dafür sechs Mitschüler/innen, die je einen König darstellten. Nach gut anderthalb Stunden waren wir voll mit Informationen und beschlossen, die Führung zu verkürzen, sehr zum Leidwesen von Max K., der sich gerne noch mehr Informationen über die Geschichte von Madrid angeeignet hätte.
Zusammen mit Ed aßen wir die leckeren Churros. Diese sind ein süßes Nationalgericht, ein Fettgebäck, das man in eine Tasse voll mit heißer Schokolade tunkt. Am Nachmittag hörten wir einen Vortag von Maria und Max K. über das politische System und die Wirtschaft des heutigen Spaniens vor dem Wirtschaftsministerium. Außerdem spielten wir mit Frau Lieberg in der Fußgängerzone Fußball. Insgesamt war es ein schöner Tag!

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Tag 3: Donnerstag
Wieder war frühes Aufstehen angesagt. Nach dem Frühstück liefen wir zum Bahnhof Atocha, um zur Stadt Alcalá de Henares zu fahren. Im Bahnhofsgebäude gab es einen kleinen, beeindruckenden Palmengarten, den wir besichtigten. Dann nahmen wir den Zug und fuhren ca. eine halbe Stunde nach Alcalá de Henares. Dort hielt Marcel einen Vortrag über die Entstehung der Stadt und den Schriftsteller Miguel de Cervantes. Die Stadt ist römischen Ursprungs. Nach dem Vortrag besuchten wir das Geburtshaus und jetziges Museum von Miguel de Cervantes. Dieser spanische Schriftsteller schrieb über die Abenteuer seiner Romanhelden Don Quijote und Sancho Panza. Diese Art von Geschichten war in der damaligen Zeit etwas ganz Neues, da es sich bei den beiden Figuren um einen Ritter und einen Bürger handelte, die befreundet waren. Nach dem Besuch gingen wir essen, um uns für die Heimfahrt zu stärken. Das Essen war sehr lecker und wir wurden alle satt! Von da aus fuhren wir zurück nach Madrid und gingen direkt ins Hotel.

Tag 4: Freitag
Auch heute lag ein volles Programm vor uns. Am Vormittag gab es einen Vortrag von Felix und Amadé im Museum El Prado. Im Museum hängen viele historische Bilder, u.a von den Malern Goya, Velazquez, EL Greco und weiteren Vertretern des goldenen Zeitalters. Der Vortrag handelte über das Museum und über den Maler Goya. Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit, um uns die Bilder alleine anzusehen.

Vom Museum aus ging es dann in den nahe gelegenen Park El Retiro. Dieser Park ist vergleichbar mit dem Central Park in New York oder mit dem Tiergarten in Berlin. Er ist sehr schön angelegt und dort erzählten uns Richard und Lennart etwas über die Flora und Fauna, die Freizeitmöglichkeiten und die Statuen im Park. Dazu gab es noch eine Führung, die in der Mitte des Parks, an einem Teich endete. Hier gab es die Möglichkeit, Boote auszuleihen, was wir auch taten. Mit viel Spaß ruderten wir auf dem Teich und zur Erleichterung von Frau Lieberg kenterte keines der Boote.

Tag 5: Samstag
Heute konnten wir etwas ausschlafen, was uns allen gefiel. Trotzdem hatten wir einen Tag voller Termine. Vormittags ging es zum Palacio Real, wo Sissy und Josie uns etwas über den Ursprung, den Königshof und die Hauptstadt Madrid  erzählten. Dann veranstalteten sie eine kleine Rallye, bei der wir an verschiedenen Orten Dinge erledigen oder in Erfahrung bringen sollten, sehr zum Leidwesen der Mitschüler, die keine Lust darauf hatten. Das Ergebnis der Rallye sollte am nächsten Tag ausgewertet und ein Sieger festgestellt werden. Herr Krakow bastelte für die Sieger die Preistüten.
Am Nachmittag liefen wir zu einem etwas entfernteren Park, um mit der Seilbahn zu einer Aussichtsplattform zu fahren. Die Aussicht war super, man hatte einen schönen Blick über Madrid, und wir aßen dort etwas. Wir hielten uns noch ca. eine Stunde im Park auf, bevor wir wieder ins Hotel fuhren. 

Tag 6: Sonntag
Unser letzter Tag in Madrid … nach Ausschlafen, Kofferpacken und Zimmeraufräumen ging es zum Sonntagsflohmarkt El Rastro, wo uns Alexander etwas über den Flohmarkt erzählte. Da Alex schon um 11 Uhr mit dem Flohmarktvortrag fertig war und wir uns aber erst um 17.30 Uhr am Hotel treffen sollten, hatten wir noch genug Zeit, uns alleine von Madrid zu verabschieden. Wir trafen uns um 17.30 am Hotel und fuhren gemeinsam mit der U-Bahn zum Flughafen. Auf dem Flughafen hatten wir genügend Zeit, das noch vorhandene Geld aus der Klassenkasse auszugeben. Wir futterten uns bei Burger King voll.

Nach einem entspannten Flug verabschiedeten wir uns voneinander, bedankten uns bei den Lehrern für die schöne Reise und wurden von unseren Eltern in Empfang genommen. Die Fahrt hat allen gut gefallen und es war richtig gut, die Lehrer mal in einer anderen Umgebung als in der Schule kennenzulernen.

Resumen en español
Con la señora Lieberg y el señor Krakow estuvimos nosotros, el curso 11, en Madrid. Dormimos en el hotel Marlasca. Las habitaciones eran un poco pequeñas pero muy limpias. Dimos todos los días vueltas por la ciudad. Madrid es una ciudad muy hermosa. Todos los alumnos dieron una conferencia sobre una atracción turística que fueron muy informativas. En nuestro tiempo libre los chicos nos fuimos a jugar al fútbol y las chicas a comprar. Fue famoso tener tanto tiempo libre. Cenamos siempre en el mismo restaurante. La cena no gustó siempre a todos. En total el viaje fue muy agradable y lo pasamos muy bien. Esperamos que el próximo viaje de estudios vaya a ser tan bueno como éste.

Text: Anton und Max
Foto: Nora

*Die auf dieser Seite dominierenden männlichen Personenbezeichnungen dienen nur der besseren Lesbarkeit und gelten für beide Geschlechter!