Der naturwissenschaftliche Unterricht an unserer Schule findet jeweils in dem dafür ausgestatteten Biologie-, Physik- bzw. Chemieraum statt. Durch die besondere Lage der Schule - nahe am Rangsdorfer See mitten im Grünen - bieten sich aber auch zahlreiche Möglichkeiten, den Unterricht direkt in die Natur zu verlagern. So können sowohl in Biologie als auch in Chemie Gewässeruntersuchungen vor Ort durchgeführt werden. Im Fachunterricht Biologie kann die Umgebung für Bestimmungsübungen, ökologische Untersuchungen und Verhaltensbeobachtungen ideal genutzt werden. Somit ist auch der biologische Teilbereich Botanik bei uns Teil eines lebendigen Biologieunterrichts und nicht nur „die Kunst, Blumen mit lateinischen Schimpfnamen zu belegen“ (Mark Twain).
Teile des Fachunterrichts der Sekundarstufe I sind in den „Offenen Fachunterricht“ (OFU) ausgelagert, so dass hier auch fachübergreifend und fächerverbindend an bestimmten Themenkomplexen gearbeitet werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, umfassendere naturwissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen, die sonst bei ein bis zwei Unterrichtsstunden pro Woche im Fach gar nicht möglich sind. Auch außerschulische Lernorte können so an den „OFU – Unterrichtstagen“ ohne große organisatorische Probleme besucht werden. So fand beispielsweise im Januar eine Exkursion zum Themenkomplex „Wasser“ der 8. Klassen in das Klärwerk Waßmannsdorf statt. Im Monat Mai oder Juni werden wir dann ein Wasserwerk besichtigen. Des weiteren steht in der 11. Jahrgangsstufe noch eine Exkursion in ein Dialysezentrum auf dem Plan. Hier geht es um das Verständnis, der biochemischen und technischen Zusammenhänge und um die Erziehung zu einer gesunden Lebensweise. In Chemie ist in diesem Schuljahr in der Jahrgangsstufe 9 noch ein Projekt zum Thema Salze geplant, das fachübergreifend zum Unterricht in Erdkunde, Geschichte, politischer Bildung und Mathematik durchgeführt wird.

