Kunst, Musik, Darstellendes Spiel

Kunst

Der Kunstunterricht an der Seeschule Rangsdorf dient dazu, bei den jungen Menschen das Bewusstsein für das Sinnliche zu erweitern und somit in der Konzeption sie mit Möglichkeiten der non-verbalen Kommunikation und des Ausdrucks auszustatten. Hier werden Emotionen, Gefühle und die unterbewussten individuellen Ressourcen angesprochen. Der Kunstunterricht bietet einen Ausgleich.

Autor: Herr Dr. Tobin
 
Musik

An der Seeschule Rangsdorf ist Musik nicht „nur“ ein Unterrichtsfach in der Sekundarstufen I und II sondern hier wird seit Jahren eine vielseitige musikalische Kultur gepflegt.

In der Arbeitsgemeinschaft „Musical“ wird alle zwei Jahren ein Musical aus eigener Produktion geschrieben, vertont und inszeniert von Schülerinnen und Schülern (siehe „Vom Sande verschüttet…“ – 2006 und „Vanitas“ – 2008). Diese Arbeitsgemeinschaft arbeitet eng mit dem Schüler-Chor und dem Musikensemble und der Schüler-Band zusammen. Der Schüler-Chor fährt auf eine intensive Chorfahrt zweimal im Jahr, um neues Repertoire einzustudieren und um die Stimmen der Jugendlichen intensiv weiterzubilden und zu trainieren. Zu Weihnachten, bei internen Feierlichkeiten und auch außerhalb der Schule hat der Chor in den letzten Jahren mehrere Auftritte erfolgreich absolviert. Hierzu treten der Schüler-Chor und der Kollegenchor häufig gemeinsam auf.

Die Beschäftigung mit Musik bringt:

  • gemeinsame Erleben von Prozessen
  • Entwicklung von Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
  • Bewusstwerdung von Emotionalität
  • Erarbeitung von kleinen und großen Stücken
  • Auftritte und Freude für Andere
  • Anreicherung von Allgemeinwissen mit zusätzlichen Wissenselementen
  • Lernen in einer sinnlichen Form
  • Disziplin und Respekt in einer angenehmen Atmosphäre und auf angenehmer Art
  • Steigerung der Frustrationstoleranz und Sozialkompetenz
  • Einsicht in den musikalischen Prozess und dabei Spaß haben
  • Transfer von erworbenen Kompetenzen in andere Lern- und Lebensbereiche
Autor: Herr Dr. Tobin
 
Darstellendes Spiel (DS) – Theater vor, auf und hinter der Bühne

Eins, zwei, drei und losgespielt! Doch so schnell geht es nicht.

Darstellendes Spiel beginnt in der Einführungsphase der Sekundarstufe II und eigentlich voraussetzungslos. Naja, sagen wir mal, man braucht Lust oder Interesse am Theater spielen und Kreativität. Alles andere kommt dann schon. Auch wenn man eigentlich Angst hat vor anderen zu sprechen, ist DS sehr zu empfehlen, denn hier kann man trainieren, wie man am besten steht, geht, spricht und sich in der Öffentlichkeit eben darstellen kann.

Die Kennenlernphase ist geprägt durch Spiele, die einem helfen, mit den anderen, neuen Mitschülern ein Team aufzubauen und sich im Raum richtig zu bewegen, ihn auszufüllen und zu erkennen, wie man präsent sein kann.

Später erfolgt die Entwicklung erster kleiner Szenen aus eigenen Ideen . Diese werden zu Weihnachtsfeiern, Schulfesten oder Tagen der offenen Tür vorgestellt. Man lernt erste Kostüme zu entwicklen, Masken zu bauen und auch Bühnen zu gestalten.

Im zweiten Jahr erarbeitet die gesamte Gruppe ein Stück, das am Ende nur von der DS-Gruppe organisiert, geplant und gestaltet wird. Bühnenbild, Kostüme, Musik und Geräusche, das Drucken von Flyern, die Werbung für die Veranstaltung – all das gehört dazu, wenn man das Fach Darstellendes Spiel belegt hat.

Aber auch die Theorie kommt in diesem Fach nicht zu kurz. Schauspiel- und Theatertheorien, Sprachgestaltung, Berufe im Theater aber auch Theatergeschichte geben uns ein Bild über die Vielgestaltigkeit dieses Genres.

Das Fach Darstellendes Spiel kann als dritte Prüfungskomponente genutzt werden. Erste Erfahrungen wurden bereits im Schuljahr 2008/09 gesammelt.

Autor: Herr Dr. Tobin