Am Montag, den 26.09.2011, starteten wir um 9.00 Uhr von unserer Schule aus zu der ersten gemeinsamen Klassenfahrt der Oberschule nach Klein Köris. 31 Schüler sowie Lehrer und Betreuer wollten eine Woche lang die umliegenden Seen mit Kanus unsicher machen. Hierzu starteten wir am Montag um 14.00 Uhr unsere ersten Versuche mit den Booten. Kapitän Michael Wenzel (im Zehner-Kanu) gab klare und präzise Anweisungen, die umgehend umgesetzt wurden. Etwas übermotiviert machten Kaya, Lisa, Dalina und Anna aus dem roten Kanu ein U-Boot. Nun hatte Kapitän Wenzel die Gelegenheit das vorschriftsmäßige Retten aus dem Wasser in das voll besetzte Kanu zu demonstrieren. Alle Beteiligten erreichten somit das sichere Ufer. Die Schiffbrüchigen wurden von unserer Bootspsychologin Frau Nina Ptak professionell begleitet.
Am Dienstag bekam die Kanu-Gruppe Verstärkung durch den Kanu-Guide Thorsten. So mussten wir auf dem See vorwärts und rückwärts fahren, auf der Stelle wenden, das Bremsen üben und anschließend mit allen Booten einen Kanu-Stern bilden. Ein Bild, welches von der ISS-Raumstation wunderbar zu sehen war. Abgelenkt durch eine Wettfahrt im Slalom überraschte uns das aufziehende Gewitter. Nach dem ersten Donnerschlag und Blitzen erwies sich unsere Gruppe als besonders „spurtstark“. Auch dieser Wolkenbruch konnte der ausgelassenen und guten Stimmung nichts anhaben. Wieder in unserer Jugendherberge angekommen schmeckte das Mittagessen besonders gut. Durch die besonders guten Überredungskünste von Frau Silke Neumann bekamen wir am Nachmittag das 10 Kanu wieder voll. Arne Schmidt bewachte mit Argusaugen die Badebucht, wo sich unsere Wasserratten vergnügten.
Der Mittwoch begann mit herrlichem Sonnenschein, die beste Voraussetzung für unsere Kanutagestour. Bepackt mit Lunchpaketen erreichten wir überraschend früh unseren Rastplatz am Schweriner See. Entgegen der Befürchtungen unserer Betreuer hatten alle neun Boote mit ihren Besatzungen keinerlei Mühe, die fünf Seen zu durchqueren. Die Mittagspause gestaltete sich mit Baden und Tretbootfahren recht kurzweilig. Zufrieden und erschöpft erreichten wir am Abend unser Camp.
Dank der großzügigen Intervention von Frau Benita Morawe durften wir, die immer noch müden Paddler, am Donnerstag den Vormittag bei 25 Grad und Sonnenschein zur Erholung nutzen. Der eine oder andere Bungalow musste in dieser Zeit aufgrund der Genfer Menschenrechtskonventionen gelüftet werden. Da einige Schüler der 7O nicht genug vom Paddeln bekamen, entdeckten unsere Scouts Vincent und Nils eine Strandbar mit Eventcharakter. Dies wurde unser Nachmittagsziel zum Abbaden, Chillen und der spontanen Durchführung eines Arschbombencontests. Hier wurden vor allem die Wasserverdrängung und die Schmerzresistenz bewertet. Am Abend stärkten wir uns mit Grillwürstchen und Steaks.












