04. Juni 2010
Projektreise Segeln auf der „De Albertha“ Sommer 2010

Freitag, 28.05.2010

Als wir um 11:30 Uhr oder so in Rangsdorf starteten, nach Laboe, hatten wir viele Hindernisse. Zuerst stiegen wir in die Regionalbahn nach Südkreuz, wo wir in den Eurocity nach Hamburg einstiegen. Später stiegen Manuel, Marie, Alex und Jenny dazu. Als wir in Hamburg ankamen, stiegen wir in einen überfüllten Bus. Als wir ankamen, kauften wir schnell ein, und machten uns mit der Crew und dem Schiff bekannt. Manuel und Jenny machten uns ein fabelhaftes Abendmahl und danach wurden die Regeln durchgesprochen.

Pille (Falco) & Annika

Montag, 29.05.2010

Am Samstag stand die Backschaft um 7.15 Uhr auf. Die Übrigen folgten ihrem Beispiel ein paar Minuten danach. Wir frühstückten um 8 Uhr, Darauf folgte eine Einweisung in Sachen Navigation, Routenplanung, Wetter und Segeltheorie. Wir legten ungefähr um 11 Uhr ab. Unser Ziel war ein Hafen namens Orth auf Fehmarn. Als erstes zogen wir das Großsegel und die Fock hoch, etwas später folgten das große und das kleine Klüversegel. Auf einem Vorwindkurs mit zwei Windstärken segelten wir aus der Kieler Förde hinaus. Zum Mittagessen gab es die Hühnerbrühe vom letzten Abend. Als wir dann Kurs auf die Insel Fehmarn nahme,n kam immer weniger Wind, dieser schlief zwischendurch komplett ein. Eine geringe Wegstrecke mussten wir sogar den Motor benutzen, damit wir mit dem Ruder weiterhin steuern konnten. Danach rechnete der Skipper die Zeit aus die wir bräuchten würden um den Hafen zu erreichen, diese Zeit hätte dann bis Mitternacht gereicht. Deshalb entschied der Skipper, dass wir nach Norden fahren sollten, nach Dänemark. So segelten wir noch vier Stunden nach Langland. So kamen wir um halb neun im Hafen Bagenkop an. Gleich nach dem Anlegen gab es Spagetti Bolognese. Am Abend spielten manche noch eine paar Spiele, doch dies löste sich schnell auf denn wir waren alle sehr müde und geschafft.

Chris & Valentin

Sonntag, 30.05.2010

Der Tag startete um 8 mit einen „fabelhaften“ Frühstück. Aus dem Hafen segelten wir dann um 10 Uhr los. Es regnete stürmisch. Die Wellen schlugen übers Boot. Nach ein paar Minuten waren alle klitsch nass. Es war äußerst windig.

Die Kälte war unaushaltbar, alle „Segler“ „arbeiteten“ unten. Sie pflegten ihre sozialen Kontakte. Sie übten auch das Uno-, Mau Mau-& das Fingerkloppespielen. Oben hielten die „Härtesten“ dem Wind und Wetter stand. Da das Wetter nicht grade ideal war, legten wir schließlich in dem kleinen Hafen Lango an, dort gab es die leckeren, übriggebliebenen Nudeln vom Vortag. Wir schminkten einige nette Mitmenschen mit unserer besten Schminke. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Zum Abendmahl aßen wir selbstgemachte Pfannkuchen. Sie waren sehr deliziös. Das hat Falco sehr, sehr toll gemacht. (Kriegt ‚nen Däumchen mit special Effekt und pinkem Glitzerstaub!!!  ) Nach einer spannenden Segeltheoriestunde, hatten wir Freizeit. Wir hörten echt unbeschreibliche Musik. Einige von uns spielten gemeinsam Karten, der Rest guckte sich eine DVD an. Der Tag ging in einer lustigen und entspannten Runde zu Ende.

Christopher & Svenja

Montag, 31.05.10

Abendbrot Putengeschnetzeltes. Nach dem Abendbrot besprachen wir noch einige Verhaltensregeln für die Nacht und wo die Duschen sind. Sie sind schön groß und kostenlos. Am Ende des Tages konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten und so ging der Tag zu Ende und alle gingen Schlafen.

Annika und Marie

Dienstag, 1.06.2010

Um 8:00 begann das Frühstück, es war sehr lecker. Es gab frische Brötchen und dazu wunderbare gekochte Eier. Arne erzählte uns währenddessen aus welche Richtung der Wind für den Tag angesagt war. Es war alles sehr harmonisch und freundlich, anschließend fuhren wir aus Großen Brode um 9:00 Uhr los. Der Tag war schön und das Wetter war zu dem vorherigen Tag verhältnisweise prima und es regnete nicht. Ein paar Leute lagen sogar in der Sonne. Wir fuhren schnell und schafften sehr viel. Die Wache 1 begann, danach begab sich Wache 2 an Deck und Wache 1 begab sich nach unten. Unten spielten ein paar Leute UNO und sie durften sogar Musik hören, natürlich auf eine Lautstärke die niemanden störte. Christopher schlief den ganzen Tag faul auf dem Klüvernetz und half nicht mit^^. Als wir endlich in Travemündeangekommen waren, begaben sich ein paar Leute in das kleine Örtchen und verteilten Zeitungen an die netten Dorfbewohner. Dann gab es Essen: Leckere Burger, mit Salat, Käse, Gurken, Ketchup, Tomaten und Paprika.

Jennifer und Manuel

Mittwoch, 2.06.2010

Heute sind wir alle schon um 06:30 Uhr geweckt worden, da wir uns schon kurz vor sieben auf dem Deck getroffen haben, um das Schiff „klar zum ablegen“ zu machen. Eigentlich war es geplant, dass wir während der Fahrt oben an Deck frühstücken, aber es war ein wenig zu windig und so fand das Frühstück doch in der Messe statt. Da wir nur unter Motor auf der Trave nach Lübeck gefahren sind, hatten wir nicht viel mit den Segeln zu tun. Einige packten Ihre Sachen und räumten noch die Kammern auf, andere saßen an Deck oder machten es sich im Klüvernetz gemütlich.

 Um 10:20 Uhr kamen wir in Lübeck im Museumshafen an und das Wetter wurde immer besser. Christopher, Nele und Chris fingen an das Deck zu schrubben während die anderen die Kammern sauber machten. Als alle fertig waren machten Falco und Jennifer noch Pfannkuchen, die von allen mit Begeisterung verputzt wurden. Wir schrieben noch einen Eintrag in´s Gästebuch der „De Albertha“ und verabschiedeten uns dann von Sabrina, Arne und Bernd bevor wir uns zu einem 20 minütigen Fußmarsch zum Bahnhof aufmachten.

Von dort ging es in gemütlicher Reise mit dem RE zurück nach Berlin und Rangsdorf. Insgesamt segelten wir 145 sm und liefen zwei dänische Häfen an. Das Wetter war durchwachsen und die Begeisterung groß.

Nele und Christoph