Märkische Allgemeine, stero
28. April 2003
 
Seesport-Club lädt ein 7.Rangsdorfer Hafenfest am 1.Mai

RANGSDORF Kaum ist die diesjährige wohl lange Eissegelzeit auf dem Rangsdorfer See zu Ende, rüsten die Wassersegler für eine neue Saison. Die ersten wagemutigen Surfer und Piratensegler haben bereits ihre ersten Fahrten in dem derzeit noch recht kalten Gewässer hinter sich.

Der offizielle Start ist aber erst am 1.Mai zum traditionellen Ansegeln geplant. Erneut lädt dazu der Seesport-Club Rangsdorf ein. Auf dem Clubgelände präsentiert sich in diesem Jahr die Wasserwacht und das Jugend-Rot-Kreuz aus Zossen. Clubvorsitzender Mathias Balk: „Wir sind bemüht, jedes Jahr unseren Gästen etwas Neues zu bieten. In den vergangenen Jahren konnten wir mit der Freien Universität, dem Schiffsmodellbau oder dem Landschaftspflegeverein interessante Partner verpflichten. In diesem Jahr steht die Rettung auf dem Wasser und an Land im Vordergrund.“

Natürlich stehen auch die Kutter wieder bereit, um zahlreichen Besuchern den Ort Rangsdorf einmal vom Wasser aus zu zeigen. Im letzten Jahr standen die ersten Mitsegler bereits um 10Uhr am Steg, um einen der begehrten zehn bis zwölf Plätze pro Fahrt und Kutter zu bekommen. Manch einer von ihnen war davon so beeindruckt, dass er anschließend den Weg in den Club fand oder sein Kind für einen der Lehrgänge anmeldete. Es hat sich inzwischen auch herumgesprochen, dass in den Wintermonaten eine intensive gute theoretische Trainingsarbeit absolviert wurde. Der Vorstand dankt auf diesem Wege Günter Bork für seine Ausführungen.

Was erwartet die Besucher am 1.Mai ab 10Uhr noch auf dem Gelände? Direkt in Ufernähe stehen Sitzbänke und Tische bereit, die Verpflegung ist wie in all den Jahren gesichert. Auf Gegrilltes, ein kühles Bier oder eine kühle Brause wird niemand verzichten müssen. Damit kann die Wartezeit zwischen den Touren auf dem Wasser angenehm verkürzt werden. Wer die SEESCHULE, das Seebad-Casino, den Strand und die Zufahrten zum Klein-Venedig vom Wasser aus sehen möchte, ist herzlich eingeladen. Nur in Stöckelschuhen sollte niemand auf einen der Kutter steigen. Dies bitten sich die Kutterführer Christian Vollschwitz und Andreas Silvan aus.