Märkische Allgemeine Zeitung, Ursula Czerlinski
17. September 2002
 
Spendenfreunde

Rangsdorf: 14 Computer hat die Seeschule Rangsdorf gespendet bekommen. Ein Vater freut sich, dass sein Sohn hier gut lernt. Da legt er zum nicht gerade geringen Schulgeld noch etwas drauf. Wahrlich: Nicht jeder kann seine Kinder auf eine Privatschule schicken

Das pädagogische Konzept mag sich wie die Raumkapazität noch entfalten, das Sprachenangebot wird erst später breiter sein,als an öffentlichen Schulen, das ökologische Anliegen scheint noch ausbaubar - die Lernatmosphäre hingegen, Freizeit und Sportangebote klingen schon jetzt verlockend. Internat -ein Streitpunkt: Für Ex - "Hanni und Nanni - Leser positiv belegt, denken andere da ans Abgeschoben werden. Und: Es scheint, als würden, die Lehrer, Altersdurchschnitt Ende 30, obwohl oder gerade weil "nur" angestellt und nicht verbeamtet, gern in dieser Schule arbeiten, die keineswegs als "Eliteschule" erscheint, sondern auf das Leben vielseitig vorbereiten will. Lässt sich eine solche Ausbildung nur mit Geld erkaufen? Geld ebnet zweifellos viele Wege. Wichtig ist aber auch, ob sich Schüler, Eltern und Lehrer für Konzepte, Inhalte und deren Umsetzung an "ihrer" Schule interessieren - egal ob öffentlich oder privat.