Märkische Allgemeine, stero
30. April 2002
 
Seesportclub RANGSDORF lädt ein
VEREINSLEBEN Morgen steigt wieder das Hafenfest

RANGSDORF Langsam wird es zur Tradition, das Hafenfest der Seesportler vom Rangsdorfer See. Wie in den vergangenen Jahren gibt es auch morgen neben dem allgemeinen feierlichen Ansegeln eine Mitfahrgelegenheit auf einem der beiden Kutter. In den letzten Wochen wurde intensiv geschliffen und poliert, wurden neue Segel ausprobiert und die Mannschaften theoretisch geschult. Doch inzwischen fiebern sie schon alle auf den Saisonstart, der mit dem Hafenfest am 1. Mai offiziell vollzogen wird.

Danach geht es dann wieder Schlag auf Schlag. Bereits am 4.Mai findet die erste Regatta in Berlin-Grünau statt und am 18.Mai veranstaltet der Seesport-Club selbst eine Regatta auf heimischem Gewässer. Wer morgen einen der begehrten Plätze auf dem Kutter als Besucher des Hafenfestes erwischen will, muss sich anstellen. Etwa zwischen 10 und 11Uhr stechen die beiden Kutter vom kleinen Hafen aus erstmals in die See. 

Für Landratten lohnt sich einmal der Blick vom Wasser aus auf die historischen Ecken am Ufer des Rangsdorfer Sees. Die SEESCHULE im ehemaligen Aeroclubgebäude, die Bebauung in Klein Venedig mit den Kanalmündungen, die kleinen Vereinshäfen der Segler und Angler, das riesige Naturschutzgebiet auf der Glienicker/Jühnsdorfer Seite, das Seebad-Casino mit seinen hübschen Terrassen und das am gleichen Tage stattfindende Seebadfest am Strand lassen eine Fahrt über den Rangsdorfer See zu einem Erlebnis werden.

Wer sich nicht auf die wackligen Planken der Schiffe traut, sollte sich die Bilder von Karin Schulze (RANGSDORF) über den Rangsdorfer See im Clubheim der Seesportler anschauen. ß“brigens gibt es vor Ort wieder eine gute Betreuung gegen den kleinen Durst und Gegrilltes für den leeren Magen. Den Kutterkapitänen Christian Vollschwitz und Ralf Bochow wünschen die Veranstalter auch morgen immer eine handbreit Wasser unter dem sieben Meter langen Kiel. Ein Gast hat sich schon angemeldet. Der stellvertretende Kapitän des Luxusliners Aida will seine Segelkenntnisse auffrischen, weil seine Segelpraxis aus der Studienzeit stammt.